Bereits seit seiner
Jugend erlebt sich Robert Schumann den jäh wechselnden Gemütsbewegungen " Himmelhoch
jauchzend, zu Tode betrübt ". dem Auf und
Ab zwischen Euphorie und Depression ausgeliefert. Er ist verschlossen und
schweigsam, introvertiert und kontaktscheu.
In
der Musik aber, genauso wie im geschriebenen
Wort
-
Robert Schumann war eine literarisch-musikalische
Doppelbegabung
- kann er sich
seiner Umwelt fließend mitteilen.
Das Komponieren wird ihm zur Therapie :
durch
Umsetzung der psychischen Abläufe und
der inneren Stimmen in Musik.
Musik, die durch ihre komplexe Kühnheit,
ihre starke Emotionalität, ihren
Melodien- und Klangreichtum
gleichsam aus dem Unbewußten sprudelte.
Thomas Albertus Irnberger
![]()