....... und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus ..."
   
        (   aus " Mondnacht " von Joseph von Eichendorff, vertont von Robert Schumann im Liederkreis op. 39 )
 

Wenn man die vorliegenden Konzerte mit einem einzigen Wort charakterisieren möchte, könnte man dem Cello-(oder Violin-) konzert den Titel „Aufschwung” geben, da es von Hoffnung und Anfang erzählt, während für das Violinkonzert, das vom Verzweifeln und vom Ende spricht, „Abgesang" passend wäre.

Beide Werke komponierte Schumann in Düsseldorf, das erstere im Herbst 1850 in einer Phase der schöpferischen Euphorie, als er den Posten des Musikdirektors gerade erst angenommen hatte, das letztere im Herbst 1853 in einer Phase der Depression, nur einige Monate vor seinem Suizidversuch. Diese Zeit, die von beruflichen und sozialen Rückschlägen geprägt war, wurde nur durch die beglückenden Begegnungen mit den jungen Musikern Johannes Brahms und Joseph Joachim erhellt.

                                                                                                                         Thomas Albertus Irnberger

                                                                                                                

 Paganini - Violinkonzert Nr.4 d-Moll
Suonata Varsavia

Paganini - Violinkonzert Nr.4 d-Moll
Suonata Varsavia

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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