CONRAD GRAF  ( 1782 - 1851 )

kaiserlich königlicher Hof-Fortepianomacher in Wien, war einer der bedeutendsten Hammerklavierbauer seiner Zeit.
Seine Instrumente zählen zum Besten, das der Klavierbau des frühen 19. Jahrhunderts vorzuweisen hat.
Große Künstler jener Zeit gingen bei ihm ein und aus oder hielten Kontakt : Beethoven, Schubert, Czerny, List, Chopin, Clara und Robert Schumann.

Franz Schubert schätzte die Instrumente von Conrad Graf außerordentlich. Seiner Schwester Anna riet er, " ein Instrument von den ersten hiesigen Meistern Graf, Löschen oder Pfaff zu kaufen ".

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut Otto E. Deutsch soll das " 5 - oktavige Fortepiano " , das Schuberts Vater ihm im Herbst 1814 schenkte, aus der Werkstatt von Graf gewesen sein.

Auch arbeitete der Tischlergeselle Johann Gottfried Schubert, ein Verwandter des Komponisten in der Werkstatt Grafs.
Den 5 Jahre jüngeren Knaben Franz Schubert nahm er des Öfteren in die Klavierwerkstätte mit, wo dieser auf dem dort befindlichen Instrumenten spielen durfte.
In den Jahren 1825 / 1826  wohnte Franz Schubert zudem neben der Werkstatt Conrad Grafs, die dieser 1825 im Haus " zum goldenen Mondschein " eingerichtet hatte.

 


                                                                                                                        

 Paganini - Violinkonzert Nr.4 d-Moll
Suonata Varsavia

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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